public reaction on TET experts about TET live:
[image taken by cs, finalised by ts] "Ich war beim 25-jährigen Jubiläum der besten Band der Welt. Ja... (Tommi Stumpff, former German EBM leader) the media about "Phantom Commando EP" (12" Mutter Tonträger) + "Acido 002 EP" (12" Acido Records):
(Black Magazin Issue 42 (by M.F.))
about "Ultima Ratio Intervention" (CD-album manoeuvre records): "Red Spot, the first song on Travailleur en Trance, TET, debut album "Ultima Ratio Intervention" is one of the best modern EBM tracks I have ever heard. Honestly. The harsh vocals, the house influenced drums and the bass line... oh, the bass line. So funky, so danceable, so addictive in all it’s monotone greatness. On the surface not much happens in the track. There are the bass, there are a drum track and some distorted vocals. Not much changes, but it is impossible to grow tired of it. The following songs, “(Could) I scan you v2.005 (Bulgarian version)”, “Arbeiter der Stirne/Arbeiter der Faust 2005 (Der Lange Marx-mix)” and “The Hymn of Martyrs”, they all go on like that. A few ideas, small sounds or lead hooks that are constantly present through out the entire tracks, evolving and very effective. [...] It is a fine bunch of remixers TET have gathered to conclude the album. All in all five versions of album tracks made by renowned names like Daniel B. from Front 242, Eric Van Wonterghem, Insekt, Sonar, Monolith, and Claus Kruse from Plastic Noise Experience to name some of them. It is fine versions they have come up with, especially Eric van Wonterghems brutal version of "Soviet Machine Fighter". [...] a great album it is." (MovingHands.net February 2006 (by Ulf Lundblad)) _____ "Electronic Body Music im klassischen Sinne steckt seit den frühen 90ern gewissermaßen in einer Sackgasse fest. Zwar gab und gibt es immer wieder mal kleinere und größere Revivals, doch beschränken sich diese häufig auf das Aufwärmen alter Konzepte. Verkehrt ist das nicht unbedingt, nur würde man sicher auch Varianten begrüßen, die traditionelle Werte aufgreifen und logisch wie hörerkompatibel weiterentwickeln. [...] TET sorgen nach jahrelanger Vorarbeit für eine ungemein mitreißende Abwandlung des alten belgischen EBM-Stils. [...] "Ultima Ratio Intervention" zelebriert den Klang aggressiver elektronischer Klänge. Metallische Bässe, nervenzerfetzende Tonfolgen in den Sequenzen und harscher Gesang lassen mit einem wohligen Schauer an bessere Tage in Belgien zurückdenken. [...] wenn [Front 242] einen ähnlichen Weg eingeschlagen hätten - nachvollziehbar wäre dieser auf jeden Fall." (Sonic Seducer September 2005 (by Jörg Karstedt)) _____"Woaw, what a surprise! TET is an old German demo-band I remember from the early 90s. They released an impressing number of demos, revealing cool EBM. After years of silence TET [...] now strikes back with [...] official debut-cd. [...] Several old songs like the popular "Arbeiter der Stirne/Arbeiter der Faust" have been reworked and up-dated. You never get the impression that this is an old band. TET sounds like being inspired by old EBM influences, which they meticulously transposed and adapted to a daily sound. We're constantly moving within pure EBM and dark electronics, which are now and then diversified by vague techno elements. The "(Could) I Scan You V2.005 [Bulgarian Version] is a very good example of this modern approach. In a darker and typical Teutonic electronic style, "The Blood of the Martyrs 2005" [...] once again transformed into fresher body fields. Some other attention grabbers are "(To) Force It", the cold body-beating "UVR 2005 [dm_mitte]", which sounds quite MORF-like and "The Surveyor [patched 0.5]". This album also contains some noticable remixes like the [...] Daniel B. remix of "Red Spot", the tribal like mix of Eric van Wonterghem of "Soviet Machine Fighter", the Claus Kruse (Plastic Noise Experience) remix of "Damn Body deception" [...] TET found the right way to refresh their old songs, but the new ones are still fascinating as well. The album has been packed in a dvd-box and is worthy of examination!" (Side-Line Issue #52 July 2005 (by DP)) _____"Schwitzende Körper. Maschinenmusik. Positive Energie. Electronic Body Music. Die Zeit ist (wieder) reif für EBM. Neo-EBM. TET kennt zwei große Vorbilder: Front 242 und Cristian Vogel. Zwischen diesen Polen - Body Music und Abstract Techno - oszilliert die Musik auf dem Debüt-Album von Travailleur En Trance, getreu dem Motto: The best of both worlds. Klanglich ist man ganz dem belgischen Power-Sound der 80er verbunden - energetisch, direkt, tanzbar bis ins Mark. Gleichzeitig wird das Konzept erfolgreich ins 21. Jahrhundert portiert: filigran, klickernd, frisch. Auch inhaltlich gibt sich TET aus Hamburg sehr direkt, bezieht Stellung. Achtung! Meinung ist wieder gefragt. "Ultima Ratio Intervention" zieht "eisern gegen das Kapital" zu Felde - nicht ohne einen gehörigen Schuß Ironie. An TET kann man sich reiben, diese Musik ist sperrig, unbequem und zornig. Nichts für zarte Gemüter. Prominent ist die Liste der Remixer: u.a. wurden Daniel B (Front 242), Eric van Wonterghem (Insekt) und Claus Kruse (PNE) gewonnen. TETs treffende (Selbst-) Zusammenfassung: Es geht immer irgendwie um Waffen, Irre und Revolutionen." (Raveline June 2005 (by Niels 23 > weiberelectro.de)) ______
"Noch nie etwas von diesen "Trance-Arbeitern" aus dem hohen Norden unserer Republik gehört? [...] ...schade, dass wir so lang auf eine Debüt-CD warten mussten, denn der minimalistische EBM-Sound à la frühe Front 242 kann es mit etablierten Bands der Szene durchaus aufnehmen. Die zehn Tracks und fünf Remixes sind [...] erstaunlich homogen ausgefallen, und besonders Fans der guten alten EBM-Ära dürften bei den vielen plakativen Filmsamples, den militärisch stampfenden "Four-to-the-floor"-Beats und dem verzerrten Gesang von wohligen Nostalgiewallungen geschüttelt werden. [...] ...ein erfrischend rohes EBM-Stahlgewitter, ganz ohne Kompromisse. Die Remixe haben es übrigens in sich. Keine Geringeren als Daniel B. (Front 242), Eric van Wonterghem (Sonar, Monolith, Insekt) und Claus Kruse (Plastic Noise Experience) haben hier zusammen mit ebenfalls nicht gerade namenlosen Techno-Produzenten (Dave Tarrida, Mark Hawkins) fünf abwechslunsgreiche Songmutationen geschaffen, die "Ultima Ratio Intervention" den gewissen Extrakick geben." (Orkus July 2005 (by Alexander Maciol)) ______
(Black Magazin Issue 40 (by M.F.)) ______
(Raveline July 2005 (by baze.djunkiii)) ______ interview (translated into Dutch) with Belgian fanzine "Caer Gwydyon Newsletter" - click to read! ______ Excerpts from an interview (in German) with Refraktor.Net (Juni 2005) INTRO: "Es geht immer irgendwie um Waffen, Irre und Revolutionen." ist das provokante Motto von Travailleur En Trance (TET). Die aktuelle Veröffentlichung heißt "Ultima Ratio Intervention" und schlug schon vor der Veröffentlichung einige Wellen, wohl nicht nur weil ein gewisser Daniel B von Front 242 einen Remix beigesteuert hat. Was es genau mit Travailleur En Trance auf sich hat, erfahrt ihr in folgendem Interview, dass wir mit dem notorischen Sonnenbrillenträger CS (rechts im Bild) führten. Zweiter Mann bei TET ist übrigens RI, der hauptsächlich live mit agi(ti)ert. Refraktor: Wie kam es zur Gründung von Travailleur En Trance? Gab es bei der Gründung von Travailleur En Trance ein bestimmtes Ziel bzw. irgendwelche Verwirklichung von Träumen, die ihr damit verbunden habt? TET/CS: "TET - Travailleur En Trance" wurde von mir in Zusammenarbeit mit einem Atari ST (meinem ersten Computer mit MIDI-Schnittstelle und -Sequencer) im Jahre 1993 gegründet. Es wurde aber auch Material wiederverwendet, das bereits aus Projekten von Ende der 80er stammte, z.B. von Cult Of Decay (www.cult-of-decay.net). Unser Ziel: Wir werden Omega zerschlagen. Refraktor: Wer wirkt überhaupt alles bei Travailleur En Trance mit und was macht ihr beruflich so im Leben? TET/CS: Le Travailleur, c'est moi. Allerdings kann ich die ganzen Waffen nicht alleine tragen, deswegen geht bei Live-Attacken nichts ohne den Waffenmeister RI. Wir sind beide fanatische Einzelkämpfer und denken den ganzen Tag an nichts anderes als Musik und Agitation. Refraktor: Seit wann gibt es Travailleur En Trance? TET/CS: Gründung 1993, wie schon gesagt. Wiederbelebt seit dem geheimen Comeback-Gig nahe der dänischen Grenze Ende 2003. Refraktor: Welchen Stellenwert nimmt Travailleur En Trance in eurem Leben ein? Könntet ihr euch zum jetzigen Zeitpunkt ein Leben ohne Travailleur En Trance vorstellen? TET/CS: TET werden erst aufhören, wenn der ganze Laden in die Luft fliegt. Wenn Hartz IV nicht zurückgenommen wird, könnte das allerdings auch schon sehr bald und TET daran nicht ganz unbeteiligt sein. Refraktor: Wieso macht ihr gerade Dark Electro/Modern EBM, was waren eurer ersten Sachen, die ihr euch aus dem Bereich angehört habt und beeinflussen diese Sachen auch noch heute euer kreatives Schaffen bei Travailleur En Trance ? TET/CS: Einmal EBM, immer EBM. Seit der unvermittelten Konfrontation mit dieser Musikrichtung in Form des eiskalten Albums "Front by Front" von Front 242 Ende 1988 läßt mich dieser Sound nicht mehr los. Wichtiger Einfluß für die deutschen und französischen Texte war auch Tommi Stumpff, der übrigens Krupps und DAF um Kilometer überragt. Respekt geht auch an sämtliche Altmeister der europäischen Electronic Body Music, die die Reine Lehre am Leben erhalten und auch dann nie Ami-Metal-Riffs einbauten, als das aus unerfindlichen Gründen angesagt war. Refraktor: Beschreibt uns doch mal mit eigenen Worten eure Musik. Welche Dinge liegen euch bei eurer Musik besonders am Herzen? TET/CS: Es geht immer irgendwie um Waffen, Irre und Revolutionen. Die völlige Auslöschung von Futurepop und Gothic Trance wäre auch ganz prima. Refraktor: Könnt ihr mir verraten, auf welche Weise ihr neue Songs schreibt? Entstehen eure Songs aus dem Bauch oder aus einer festen Idee heraus? Was inspiriert euch? TET/CS: Die Nachrichten von heute abend (z.B. auf tendenziösen Verblödungssendern wie dem ZDF), 80er-Jahre-Kalter-Krieg-Actionfilme (z.B. Red Dawn, Red Eagle, Red Heat oder Red Scorpion) und taktische First-Person-Shooter (z.B. Enemy Territory). Refraktor: Welchen Stellenwert nehmen bei euch die Texte ein? Möchtet ihr, dass sich die Hörer mit euren Texten beschäftigen? TET/CS: Als Agitator lege ich natürlich wert darauf, daß meine Pamphlete gefälligst auch gelesen werden. Allerdings ist zu viel Nachdenken im Kampf ja schnell tödlich. Deswegen haben viele Tracks ausgedehnte instrumentale Passagen, die mehr zur Aktion als zur Analyse einladen. Refraktor: Dann bleibt zum Abschluss nur noch die klassische Refraktor Frage nach eurem Lieblingsessen. Also verratet uns doch mal was ihr so am liebsten esst? TET/CS: Für mich bitte Buttermilchsuppe nach traditionell norddeutschem Rezept. RI ist meines Wissens vor allem ein Haribo-Junkie. Beides Gerichte, die sich auch beim Guerillakampf im Dschungel leicht zubereiten lassen. Interview: Sebastian Sollfrank (basierend auf Fragen von Michael Strohschein) full interview on Refraktor.Net |